APPEARING SCULPTURAL

Marte.Marte Architekten, Weiler, Österreich

Ausstellung:
23. Januar - 3. März 2016

Eröffnung:
Freitag, 22. Januar 2015, 18:30 Uhr

Zur Eröffnung sprechen: 
Dr. h.c. Kristin Feireiss, Aedes Berlin
Josef Ostermayer, Bundesminister für Kunst und Kultur, Verfassung und Medien, Wien 
Petra Wesseler, Präsidentin Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung (BBR), Berlin
Jürgen Tietz, Architekturkritiker und Publizist, Berlin

Aedes Architekturforum:
Christinenstraße 18-19, 10119 Berlin

Öffnungszeiten:
Di-Fr 11 bis 18.30 Uhr, So-Mo 13 bis 17 Uhr

Die Ausstellung steht im Kontext des AEDES/ANCB Programms „The Museum of the 21st Century“. 

Anlässlich der Ausstellungseröffnung laden wir Sie herzlich ein zum ANCB Vortragsabend von Stefan und Bernhard Marte über die neuen Museumsbauten in Berlin und Krems und geben damit einen ersten Einblick in das Programm des AEDES/ANCB „The Museum of the 21st Century“:

Zeit: Freitag 11. Dezember 2015, 18:00 Uhr

Ort: ANCB, Christinenstr. 18/19, 10119 Berlin

 

Aedes Kooperationspartner

 

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  • Marte.Marte Architects with family, Margot Marte (centre left), Petra Wesseler and Josef Ostermayer

  • Stefan und Bernhard Marte of Marte.Marte Architects

  • From left: Jürg Zumtobel, Josef Ostermayer, Dr. Nikolaus Marschik, Petra Wesseler
    and Hans-Jürgen Commerell

  • Josef Ostermayer with Stefan Marte

Appearing Sculptural

Die inszenatorische Wucht ihrer ersten monographischen Ausstellung bei Aedes im Jahr 2009 wird so manchem Ausstellungsbesucher noch in Erinnerung sein: Mit nahezu sakraler Musealität und ohne viel erklärende Worte hatten die Brüder Bernhard und Stefan Marte damals ihre tonnenschweren, skulpturalen Betonmodelle in den Ausstellungsräumen am Pfefferberg angeordnet und für sich sprechen lassen. 



Kontemplativ und zugleich spannungsvoll wird auch ihr zweiter Aedes Auftritt, bei dem Marte.Marte aus Vorarlberg/Österreich einen Einblick in ihre aktuelle Auseinandersetzung mit Kunst- und Kulturbauten gewähren. Gegenwärtig und nur wenige Kilometer von Aedes entfernt bauen die Architekten das Ausstellungs- und Dokumentationszentrum der „Stiftung Flucht, Vertreibung und Versöhnung“ in unmittelbarer Nähe des ehemaligen Anhalter Bahnhofs in Berlin-Kreuzberg. Neben dem vielbeachteten Umbau des denkmalgeschützten Deutschlandhauses präsentieren sie ihre Entwürfe für den in Planung befindlichen Museumsneubau „Galerie Niederösterreich“ auf der sogenannten Kunstmeile der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt Krems (A), sowie die neuen Messehallen in Dornbirn (A), die in Form eines statisch anspruchsvollen Tragwerkes aus Holz den innovativen Holzbau aus Vorarlberg repräsentieren. 

Ein neuer, bewegter Zugang zu bereits realisierten Projekten erschließt sich dem Besucher im zweiten Teil der Ausstellung. Hier setzen Marte.Marte unter anderem die vielfach preisgekrönte Schutzhütte in Laterns und die markante Brückentrilogie in Dornbirn filmisch in Szene.  In einer visuell-akustischen Serie, die in Zusammenarbeit mit dem Fotografen und Avantgarde-Filmemacher Andreas Waldschütz entstanden ist, werden die skulpturalsten Werke des Marte.Marte-Œuvres in ungewöhnlich experimenteller und sinnlicher Manier re-inszeniert. 


Die Brüder Bernhard (Jg. 66) und Stefan Marte (Jg. 67) absolvierten ihr Architekturstudium an der Technischen Universität in Innsbruck. 1993 erfolgte die Gründung des gemeinsamen Büros Marte.Marte Architekten in Weiler, einer kleinen Rheintalgemeinde in Vorarlberg. Neben einer Vielzahl an eigenwilligen Privatbauten können Marte.Marte auf eine beachtliche Reihe preisgekrönter Bauwerke im Bereich Kultur, Bildung, Infrastruktur und Gesundheit verweisen. Ihre Entwürfe sind geprägt von rigider Abstraktion, Reduktion und einem untrüglichen Verständnis für den jeweiligen Ort. Zahlreiche Wettbewerbserfolge und internationale Auszeichnungen belegten den Stellenwert des noch jungen Büros, in dem derzeit 25 Mitarbeiter beschäftigt sind.

Katalog

Zur Ausstellung ist ein Aedes Katalog erschienen.
Mit einem Text von Jürgen Tietz.
deutsch/englisch
ISBN 978-3-943615-33-3
€ 10,-


Sponsor

Diese Ausstellung wurde ermöglicht mit der großzügigen Unterstützung von: