Motion Matters

UNStudio, Amsterdam

Ausstellung:
18. Mai - 4. Juli 2013

Eröffnung:
Freitag, 17. Mai 2013, 18:30 Uhr

Zur Eröffnung sprechen:
Dr. h.c. Kristin Feireiss, Aedes Berlin
Dr. Bart Hofstede, Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation, Niederländische Botschaft Berlin
Daniel Birnbaum, Direktor, Museum für Moderne Kunst, Stockholm
Ben van Berkel, Co-Founder and Principal Architect, UNStudio
Caroline Bos, Co-Founder and Principal Urban Planner, UNStudio

 

Aedes Kooperationspartner

 

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  • Exhibition View

  • Ben van Berkel, Co-Founder and Principal Architect, UNStudio

  • Daniel Birnbaum, Director Museum of Modern Art, Stockholm

  • Caroline Bos, Co-Founder and Principal Urban Planner, UNStudio

  • Dr. Bart Hofstede, Head of Press and Culture Department, Dutch Embassy Berlin

  • Exhibition opening

  • Kristin Feireiss

  • Hans-Jürgen Commerell and Bart Hofstede in the exhibition installation

  • Bart Hofstede, Caroline Bos, Ben van Berkel

  • Ólafur Elíasson, Ben van Berkel

  • Caroline Bos in the exhibition installation

  • Exhibition opening

  • Exhibition opening

  • Exhibition opening

  • Exhibition opening

  • Exhibition opening

  • Exhibition opening

  • Exhibition view

  • Ban van Berkel at exhibition opening

  • Exhibition view

  • Exhibition view

  • Exhibition view

  • Exhibition opening

  • Exhibition opening

Seit vielen Jahren untersucht UNStudio das Potential temporärer Installationen als Experimentierfeld vielfältiger architektonischer Themenschwerpunkte. Diese Untersuchungen bilden die Basis von “Motion Matters” mit den zehn wichtigsten Projekten des Studios. Zudem vermittelt die Ausstellung die Sichtweise des Büros aus 25 Jahren architektonischer Praxis, ihre aktuelle Herangehensweise und den weitreichenden Diskurs, der gestalterische Herausforderungen aktuell bestimmt.
Das 1988 von Ben van Berkel und Caroline Bos gegründete UNStudio ist ein auf Architektur, Stadtentwicklung und Infrastrukturprojekte spezialisiertes holländisches Architekturbüro mit Sitz in Amsterdam und Shanghai.

Die Wirkung von Ort, Licht, Farbe und Material auf die Wahrnehmung des Betrachters wird durch eine Rauminstallation wechselnder Perspektiven getestet. In einem Bewegungsablauf werden ineinander übergehende Raumsequenzen, optische Illusionen und Trompe-l´Oeil-Effekte simuliert und in Zusammenhang mit gegenwärtigen Raumkonstruktionen gebracht, um eine Erfahrung zu generieren, die das Ideal in Relation zum Machbaren stellt. Die zahlreichen möglichen Wechselwirkungen zwischen Gebäude, Programm und Nutzer fordern die Öffentlichkeit zu einem lebendigen, fesselnden Dialog heraus und bilden den Entwurfsschwerpunkt von UNStudio. Die Ausstellungsinstallation selbst ist keine Präsentation im üblichen Sinne oder ein passiv zu betrachtendes Objekt, sondern interagiert mit dem Besucher und fordert zu einer aktiven Beteiligung heraus, um eine räumliche und dynamische Erfahrung zu provozieren.

Durch einen nahezu 1:1 Maßstab der ausgestellten Projekte kann der Besucher somit “virtuell” eintreten in: den Burnham Pavilion (Millennium Park, Chicago, USA), das Zentrum für Virtuelles Engineering - ZVE (Fraunhofer Institut, Stuttgart, Deutschland), das Theatre Agora (Lelystad, Niederlande),  die Galleria Centercity (Cheonan, Korea), die Arnhem Central - Platform Roofs (Arnhem, Niederlande), das MUMUTH Musik Theater (Graz, Österreich), das Holiday Home (ICA, Philadelphia, USA), die Education Executive Agency & Tax Offices (Groningen, Niederlande), das Haus am Weinberg (Stuttgart, Deutschland) und das Mercedes-Benz Museum (Stuttgart, Deutschland).

Neben dem Focus auf den UNStudio Entwurfsschwerpunkten bietet die Ausstellung auch ein detailliertes Bild anhand von fünf Themensträngen, die sämtliche Projekte zu einem dreidimensionalen Band verknüpfen, das sich durch die Ausstellung schlängelt. Die aus zahlreichen kleinen Abbildungen bestehenden Stränge ermöglichen eine Lesbarkeit der verschiedenen Beziehungen zwischen den ausgestellten Projekten in einem weitreichenden Kontext von Inspiration, Diskussion und Realisierungsprozessen und gibt einen Einblick in die stark wissenschaftlich orientierte Praxis von UNStudio.

Fotos in der Ausstellung: Christian Richters und Ronald Tilleman.

 


Diese Ausstellung wurde ermöglicht mit der großzügigen Unterstützung von: