Augmenting the Invisible

Jakob + MacFarlane, Paris

Ausstellung:
1. April - 18.  Mai 2017

Eröffnung:

Freitag, 31. März, 18.30 Uhr

Ausstellungsort:
Aedes Architekturforum
Christinenstr.18-19
10119 Berlin
 
Öffnungszeiten:
Di-Fr 11 - 18.30 Uhr
So-Mo 13 - 17 Uhr

Zur Eröffnung sprechen:
Dr. h.c. Kristin Feireiss
, Aedes Architekturforum, Berlin
SE Philippe Etienne
, Botschafter der Französischen Republik in Deutschland, Berlin
Francis Rambert, Direktor, IFA Paris
Dominique Jakob
und Brendan MacFarlane, Jakob + MacFarlane, Paris

Eröffnungvortrag im ANCB The Aedes Metropolitan Laboratory:
Freitag, 31. März 2017, 16 Uhr
Mehr  Info unter www.ancb.de

Zur Ausstellung erscheint ein Aedes Katalog.

 

Aedes Kooperationspartner

 

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  • Docks of Paris, Photographer: Nicolas Borel

  • FRAC Centre, Photographer: Nicolas Borel © Jakob + MacFarlane -Nicolas Borel

  • Frédéric Malle, Photographer: Roland Halbe

  • Georges Restaurant, Photographer: Nicolas Borel

  • Dominique Jakob and Brendan MacFarlane, Jakob + MacFarlane, Paris

  • HE Philippe Etienne, Ambassador, French Embassy in Berlin

  • Francis Rambert, Director, IFA Paris

  • Ai Weiwei at the opening

Jakob + MacFarlane

Das von Dominique Jakob und Brendan MacFarlane 1997 in Paris gegründete multidisziplinär und international besetzte Architekturstudio ist eines der experimentellsten Büros in Frankreich. Projekte wie das „Frac Centre“ in Orléans, das Restaurant „Georges“ im Centre Pompidou, der „Orange Cube“ und das „Euronews Headquarter“ in Lyon oder das „Konservatorium für Musik und Tanz“ in Noisy resultieren aus ihrer einzigartigen Weise architektonischer Formgebung. Durch die Erforschung und Anwendung digitaler Technologien, sowohl als konzeptuelles Mittel, wie auch als Werkzeug zur Herstellung, generieren sie ihre charakteristischen Ausdrucksformen, die gleichzeitig den lokalen Kontext ihrer Projekte neu definieren.

Die Arbeit des Büros ist geprägt durch die permanente Suche nach einer Re-Interpretation des Ortes. Ihre Herangehensweise wird daher bestimmt durch das starke Interesse an der Erforschung des Kontextes, mit dem Ziel mit ihrem Bauwerk angemessen auf die gegebene Situation zu reagieren. Dieser Prozess generiert die Bedeutung, Wahrnehmung und Resonanz der Arbeiten und lässt eine Architektur entstehen, die offen ist, für eine sich ständig verändernde Welt.

Die gesammelten Informationen am Ort: Koordinaten und Daten aus der Umgebung, Topologie und weitere physische Gegebenheiten werden von Jakob+MacFarlane in eine digitale Matrix transferiert, aus der dann durch weitere Bearbeitung die Gestalt des Projektes entwickelt wird.

Jakob + MacFarlanes Arbeitsweise liegt somit an der Schnittstelle des Digitalen und des Physischen, zwischen Projektion und Erfahrbarkeit. Es ist ein Dialog von Topographie und physischer Alltagserfahrung mit der digitalen Welt, der zu einer kontinuierlichen Auseinandersetzung über die Beziehung zwischen diesen Wirklichkeiten einlädt.

„Augmenting the Invisible“ zeigt acht charakteristische Beispiele realisierter Projekte von Jakob + MacFarlane, die Mithilfe virtueller Modelle im physischen Raum der Ausstellung erfahrbar gemacht werden. Zu den ausgestellten Arbeiten gehören: das Restaurant „Georges“ im Centre Pompidou, Paris (2000), das „Docks of Paris – Cité de la Mode et du Design“, Paris (2008), das „Frac Centre“, Orléans (2013), der „Orange Cube“, Lyon (2010), die „Maison Boulogne“, Paris (2016), die „Herold Sozialwohnungen“, Paris (2008), das „Konservatorium für Musik und Tanz“, Noisy (2017) und die Parfümerie „Frederic Malle“, Paris (2016).

Durch ihre Kreativität und Präzision haben Jakob+MacFarlane weltweite Anerkennung erlangt. 2014 wurden sie mit dem International Architecture Award des Chicago Athenaeum ausgezeichnet und waren 2015 für den Mies van der Rohe European Architecture Award nominiert. Ausgestellt wurden ihre Projekte in großen internationalen Museen wie dem Centre Pompidou in Paris, dem SFMOMA in San Francisco, im Mori Art Museum in Tokyo, dem Victoria & Albert Museum in London, dem Architekturmuseum in Moskau sowie auf der Venedig Biennale von 2002, 2008 und 2016.

Unterstützer

Für die Unterstützung der Ausstellung danken wir:

Aedes Katalog

Ein Aedes Katalog ist erschienen.
Englisch € 10,-
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