Volkwin Marg: Die Welt eines Architekten

Jubiläumsausstellung zum 80. Geburtstag

Ausstellung:
22. Oktober - 1. Dezember 2016 

Ausstellungsort:

Aedes Architekturforum
Christinenstr. 18-19
10119 Berlin

Öffnungszeiten:
Di-Fr 11-18.30 Uhr
So-Mo 13-17 Uhr
Spezielle Öffnungszeit:
22. Oktober 2016 von 13-17 Uhr


Eröffnung:
Freitag, 21. Oktober, 18:30 Uhr

Zur Eröffnung sprechen:
Dr. h.c. Kristin Feireiss
, Aedes Architekturforum, Berlin
Prof. Ian Ritchie CBE RA, Ian Ritchie Architects Ltd, London
Prof. Dr. Falk Jaeger, Architekturkritiker und Publizist, Berlin
Joachim Otte, Literarischer Salon, Hannover
Prof. Dr.-Ing. h.c. Volkwin Marg, gmp, von Gerkan, Marg und Partner Architekten, Hamburg

Wir freuen uns, im Anschluss an die Eröffnung mit allen zu feiern.

 

Aedes Kooperationspartner

 

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  • Prof. Dr.-Ing. h.c. Volkwin Marg; gmp, von Gerkan, Marg und Partner Architekten, Hamburg

  • Prof. Dr. Meinhard von Gerkan; gmp, von Gerkan, Marg und Partner Architekten, Hamburg

  • Prof. Dr. Ian Ritchie CBE RA, Ian Ritchie Architects Ltd, London

  • Prof. Dr. Falk Jaeger, architecture critic and publicist, Berlin

  • Joachim Otte, Literarischer Salon, Hanover

  • © Marcus Bredt

  • © Marcus Bredt

  • © Marcus Bredt

  • © Marcus Bredt

  • © Marcus Bredt

  • © Marcus Bredt

  • © Marcus Bredt

Diese Jubiläumsausstellung ist Volkwin Marg zum 80. Geburtstag gewidmet: einem der renommiertesten Architekten, Kosmopoliten, Abenteurer, Buchautoren sowie Schöngeist, Unruhestifter, Lehrer und kritischer Kommentator architektonischer und städtebaulicher Entwicklungen.


Volkwin Marg ist in der Öffentlichkeit vor allem bekannt für sein architektonisches Werk wie die „Neue Messe Leipzig“, die „Neue Messe Rimini“ in der Emilia Romagna, Italien, die Sanierung und Überdachung des Olympiastadions in Berlin oder das Nationalstadion in Warschau. Seine Bauten sind bestimmt von der Auseinandersetzung sowohl mit dem historischen und politischen Kontext des jeweiligen Ortes, als auch der Verantwortung gegenüber der Gesellschaft. Nur Wenige kennen dagegen seine persönliche Seite, die sich in seiner Liebe zur Bergwelt, dem Fliegen, zu Schiffen und dem Meer sowie in den zahllosen Forschungsreisen, oft auch mit seinen Studenten, widerspiegelt.

Die Ausstellung konzentriert sich daher inhaltlich und räumlich auf zwei Schwerpunkte: Die Ratio und die Emotio. „Volkwin Marg: Die Welt eines Architekten“ gewährt so einen persönlichen Einblick in die vielschichtige und herausragende Persönlichkeit Volkwin Margs wie auch in die umfangreichen historischen und kulturellen Ereignisse, die ihn auf seinem bisherigen Lebensweg geprägt haben.

Das Besondere an dieser Ausstellung liegt im narrativen Ansatz: Volkwin Marg wird selbst zum Erzähler. Aus den sechs Publikationen „Architektur ist – natürlich nicht unpolitisch.“, „Choreographie der Massen“, „Auf alten Fundamenten“ und den Neuerscheinungen: „Geheimprojekt HafenCity“, der Dokumentation „Activ, Geschichte eines Dreimast-Bramsegelschoners“ sowie dem Gesprächsband „Der Verstand so schnell, die Seele so langsam“ werden unterschiedliche thematische Schwerpunkte entnommen und damit aus der Fülle und Vielfalt seines Schaffens die interessantesten Geschichten beleuchtet.

Im ersten der beiden Räume lädt die Ausstellung dazu ein, in die Gedankenwelt, die Ratio von Volkwin Marg einzutauchen. Die Vielseitigkeit der Themen erschließt sich dem Besucher in Form von Bildern, Filmen, Vorträgen, Essays, Interviews und Manifesten. Darauf folgt im nächsten Raum die Weite und Freiheit der Emotio, die anhand von großformatigen Projektionen und Objekten Margs Welt zwischen Meer und Himmel gewidmet ist. Ratio und Emotio, vielfach aufeinander bezogen, verdeutlichen so die Erfahrungen und Positionen eines Architekten, der die kulturellen und politischen Bedingungen für Architektur in der Gesellschaft hinterfragt, – als kritischer Zeitzeuge, als Architekt und als Bürger – immer wieder neue Synthesen von Natur, Technik und gestaltenden Künsten sucht und angemessene Wertmaßstäbe für Architektur als der beziehungsreichsten aller Künste reflektiert.

Sponsoren

Die Ausstellung wurde ermöglicht mit der großzügigen Unterstützung von: