Alpen Architektur Tourismus

Neue Landschaftsarchitekturen in Südtirol

Ausstellung:
31. Januar - 26. März 2015

Ausstellung Eröffnung:
Freitag, 30. Januar 2015, 18:30 Uhr

Zur Eröffnung sprechen: 
Dr. h.c. Kristin Feireiss, Aedes Berlin
Günther Hoffmann, Ministerialdirektor Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit
Manfred Pinzger, Präsident Hoteliers- und Gastwirteverband, Südtirol
Georg Klotzner, Präsident Kunst Meran 
Susanne Waiz, Kuratorin, Bozen

Anlässlich der Ausstellungseröffnung laden wir sie herzlich ein zum Symposium:

Mountains / Architecture/ Tourism
Between South Tyrolean Alps and Tibetan Himalayas

Zeit: 30. Januar 2015, 16 Uhr
Ort: ANCBerlin, Christinenstr. 18-19, 10119 Berlin


Mehr Info: www.aedesmetrolab.de


Im Kontext der beiden Ausstellungen über neue Architektur für den Tourismus in den Alpen Südtirols und über die Bauten im Yarlung Tal in Tibet von ZAO/standardarchitecture aus Beijing und ergänzt mit einem Einblick in die Planungen für das Bumthang Tal in Bhutan, wird das Symposium Fragestellungen zum Thema der Strukturentwicklung für einen nachhaltigen Tourismus zur Diskussion stellen und deren Auswirkungen auf die Landschaft, die Wirtschaft, die Kultur und den Lebensraum der ortsansässigen Bevölkerung.

 

Aedes Kooperationspartner

 

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  • Manfred Pinzger, President, Hotelier and Patron Association, South Tyrol

  • Exhibition Opening

  • Exhibition Opening

  • Susanne Waiz, Curator, Bozen

  • Günther Hoffmann, Ministerial Director, Federal Ministry for the Environment, Nature Conservation, Building and Nuclear Safety

  • Exhibition Opening

  • Exhibition opening

  • Georg Klotzner, President Merano Arte

  • Exhibition opening

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  • Exhibition opening

  • Exhibition opening

  • Exhibition View

  • Exhibition View

Landschaft, Natur und Tourismus stehen in einem komplexen und von starken Wechselwirkungen geprägten Verhältnis zueinander, das oft sehr kontrovers diskutiert wird. Einerseits ist der Tourismus auf eine möglichst intakte Umwelt angewiesen, deren Zugänglichkeit und Erlebbarkeit eine wichtige Voraussetzung darstellt. Auf der anderen Seite greift der Tourismus aber auch stark in das Landschaftsbild ein - mit bedenklichen Folgen. Während man vielerorts um den Bestand der sensiblen Hochgebirgslandschaft fürchten muss, ist es aber auch ein Verdienst des Tourismus, dass manche der hochgelegenen Weiler heute überhaupt noch bestehen.

Die Ausstellung stellt beispielhafte Projekte aus Südtirol vor, die für eine neue Form des nachhaltigen Tourismus werben. Zu ihren Erscheinungsformen zählen nicht nur Gebäude für Hotel- und Gastgewerbe, sondern auch Infrastruktur- und Erschließungsbauten. Die Bandbreite der vorgestellten Arbeiten reicht von der einfachen Pension bis zum gediegenen Hotel, von der Seilbahnstation bis zu den Architektur-Skulpturen am Timmelsjoch. Die Kuratorin Susanne Waiz hat dafür Beispiele ausgewählt, deren Fokus auf  einen ausgewogenen Dialog zwischen Landschaft und Bauwerk gelegt wurde. In enger Zusammenarbeit zwischen Bauherren und Architekten entstanden nachhaltige und qualitätvolle Bauten, die die Landschaft bereichern und den spezifischen Charakter des Ortes durch die Gestaltung der Architektur hervorheben. Zahlreiche Interviews in der Ausstellung geben die Vision und die Motivation der Bauherren zu diesen Projekten wieder.

Insgesamt dreiundzwanzig Projekte werden in der Ausstellung vorgestellt, vom Stadthotel bis zum Mountain Ressort. Dazu gehören Neubauten wie z.B. die Pension Nives in Sulden (Arnold Gapp, Schlanders), die Pergola Residence (Matteo Thun, Mailand), die Saleghes Mountain Residenz (Archilab Architekten, Bruneck) und das Strata Hotel (Plasmastudio, Sexten) als auch historische Gastbetriebe wie das Parkhotel Laurin (errichtet von den Brüdern Ludwig, München, saniert von Boris Podrecca, Wien) oder das Hotel Drei Zinnen in Sexten (errichtet von Clemens Holzmeister, saniert von Christopf Mayr Fingerle).
Die dritte Sektion zeigt den wichtigen Themenbereich der Infrastrukturen für den Tourismus, darunter die Bergbahn Meran 2000 (Roland Baldi, Bozen) und die Kabinenbahn Dantercepies in Gröden (Rudolf Perathoner, Wolkenstein), das Parkhaus der Umlaufbahn Seis-Seiseralm (Lukas Burgauner, Bozen), die Badeanlage Cascade in Sand in Taufers (Christoph Mayr Fingerle, Bozen) und die Rad- und Raststation Lanz (Walter Angonese, Kaltern mit Ingenieurbüro Bergmeister u. Partner).

Die Rauminstallation „Brennende Lieb’“ von Susanne Waiz beschäftigt sich mit der Geranie, der Symbolpflanze der Alpen, und ihrem vielschichtigen gesellschaftspolitischen Hintergrund.

Sponsoren

Stiftung Südtiroler Sparkasse, Autonome Provinz Bozen - Südtirol, Stadtgemeinde Meran, aew Azienda Energetica, Gufler Innenausbau, Marketinggesellschaft Meran

 


Diese Ausstellung wurde ermöglicht mit der großzügigen Unterstützung von: